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Ist Biologie nur Physik... von gestern?

Wie sich die Biologie, das Lebendige aus der modernen Physik heraus verstehen lässt.
Teleakademie, 1997, 42 Min.

Quelle: YouTube-Video von QuantenPhysik • 20.03.2014


„Stiftung Rosenkreuz“
Veranstaltung in Hamburg, 23.01.2011

Dreiteiliges Video des Podiumsgesprächs nach dem Film „Das kreative Universum“ von Rüdiger Sünner.
Teilnehmer: Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Dr. Dagmar Uecker, Prof. Dr. Wolfgang Schad, Dr. Rüdiger Sünner

Quelle: YouTube-Video von stiftungrosenkreuz • 30.04.2011


Das kreative Universum
Trailer zum Film

Quelle: YouTube-Video von rsuenner • 05.09.2010

Hans-Peter Dürr

Hans-Peter Emil Dürr (* 7. Oktober 1929 in Stuttgart; † 18. Mai 2014 in München) war ein deutscher Physiker. Bis Herbst 1997 war Dürr Direktor am Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) in München.

Literatur:
Hans-Peter Dürr: Das Lebende lebendiger werden lassen
Wie uns neues Denken aus der Krise führt. oekom Verlag 2011

Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.“

Interview im P.M. Magazin (Mai 2007): Am Anfang war der Quantengeist

Wir erleben mehr als wir begreifen

Naturwissenschaftliche Erkenntnis und Erleben der Wirklichkeit. Seminar zum Dialog von Naturwissenschaft und Theologie.
TU Clausthal, 28.5.2002

Video der TU Clausthal eines Vortrages von Hanns-Peter Dürr

Hans-Peter Dürr - Gespräch (2010)

„Ein Physiker ist jemand, der Noten hört.“ Über die Quantenphysik, die Anfänge als Wissenschaftler, Hannah Arendt, das „Sich-Einmischen“, die Vielfalt der Kulturen, den „homo oeconomicus“, das Konkurrenzverhalten, die Arbeit mit Werner Heisenberg, Nachhaltigkeit, die Weisheit hinter den Dingen, das „global challenges network“ und den Tanz (April 2010, 56 Min.).


Quelle: YouTube-Video von QuantenPhysik • hochgeladen am 20.03.2014


Leben

Dürr promovierte 1956 bei Edward Teller und war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner Heisenberg, der einen großen Einfluss auf ihn ausübte. Er war sein engster Mitarbeiter bzgl. Heisenbergs Projekt eines Versuchs der Eruierung einer vereinheitlichten Feldtheorie der Elementarteilchen. 1969 habilitierte er sich an der Universität München als in Kernphysik, Elementarteilchenphysik und Gravitation forschender Wissenschaftler. Danach wurde er zunächst außerplanmäßiger Professor an der Universität München, 1978 dann Nachfolger von Werner Heisenberg als geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik des Werner-Heisenberg-Instituts für Physik. Diese Funktion übte er bis 1980 sowie nochmals von 1987 bis 1992 aus. Später widmete er sich zunehmend angrenzenden Randthemen seiner eigentlichen Kernfachgebiete, darunter erkenntnistheoretischen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Dürr gründete am 27. Januar 1987 in Starnberg die Initiative Global Challenges Network, eine Organisation, die ein Netz aus Projekten und Gruppen knüpft, die konstruktiv und gemeinsam „an der Bewältigung der Probleme arbeiten, die uns und damit unsere natürliche Umwelt bedrohen“. Im gleichen Jahr wurde er „in Anerkennung seiner fundierten Kritik der Strategischen Verteidigungsinitiative und seiner Arbeit, hochentwickelte Technologien für friedliche Zwecke nutzbar zu machen“ mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet. Außerdem erhielt die wissenschafts- und forschungskritische internationale Gruppe Pugwash, der er angehört, im Jahr 1995 den Friedensnobelpreis. Er ist Mitglied des Club of Rome.

Im Jahr 2004 wurde ihm das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.

2005 verfasste Dürr zusammen mit Daniel Dahm und Rudolf zur Lippe in Nachfolge des Russell-Einstein-Manifestes von 1955 die Potsdamer Denkschrift und das Potsdamer Manifest, welches von einer großen Zahl von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt unterzeichnet wurde, u.a. von über 20 Trägern des Right Livelihood Award.

2007 beschloss der Münchner Stadtrat, Hans-Peter Dürr – in Anerkennung seiner hohen Verdienste um die Stadt München – das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Zudem trat er im Frühjahr 2007 auf Anfrage von Jakob von Uexküll als Ratsmitglied dem World Future Council bei.


Werke


Quelle: Wikipedia: Hans Peter DürrCC BY-SA 3.0Autorenliste