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Darwin mit 51 Jahren. In diesem Alter veröffentlichte er seine Evolutionstheorie.

Darwinismus oder Kreationismus?

Quelle: YouTube-Video von NEWDokus • 18.08.2013

Vergleichen Sie die Gedanken der Darwinisten zur Entwicklung des Menschen mit den Vorstellungen eines großen Philosophen:

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

erläutert von Axel Ziemke

Charles Darwins Evolutionstheorie

Quelle: Wikipedia, „Charles Darwin“

Charles Robert Darwin (* 12. Februar 1809 in Shrewsbury; † 19. April 1882 in Downe) war ein britischer Naturforscher. Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler.

Die Ende 1831 begonnene und fast fünf Jahre andauernde Reise mit der HMS Beagle, die den jungen Darwin einmal um die Welt führte, war zugleich Schlüsselerlebnis und Grundlage für sein späteres Werk. Der breiten Öffentlichkeit wurde Darwin erstmals durch seinen 1839 herausgegebenen Reisebericht bekannt. Mit seiner Theorie über die Entstehung der Korallenriffe und weiteren geologischen Schriften erlangte er in wissenschaftlichen Kreisen die Anerkennung als Geologe. Seine Untersuchungen an den Rankenfußkrebsen verschafften ihm Mitte der 1850er Jahre zusätzlich einen angesehenen Ruf als Zoologe und Taxonom.

Bereits 1838 entwarf Darwin seine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion und erklärte so die phylogenetische Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten. Über 20 Jahre lang trug er Belege für diese Theorie zusammen. 1842 und 1844 verfasste Darwin kurze Abrisse seiner Theorie, die er jedoch nicht veröffentlichte. Ab 1856 arbeitete er an einem umfangreichen Manuskript mit dem Titel Natural Selection. Durch einen Brief von Alfred Russel Wallace, der dessen Ternate-Manuskript mit ähnlichen Gedanken zur Evolution enthielt, kam es im Sommer 1858 schließlich zu einer Veröffentlichung der Theorien über die Evolution durch die beiden Männer. Ein Jahr später folgte Darwins Hauptwerk On the Origin of Species (Über die Entstehung der Arten), das als streng naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie bildet und einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der modernen Biologie darstellt.

1871 diskutierte Darwin in The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex (Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl) mit der sexuellen Selektion einen zweiten Selektionsmechanismus und nutzte seine Theorie, um die Abstammung des Menschen zu erklären. In seinem letzten Lebensjahrzehnt untersuchte Darwin Kletterpflanzen, Orchideen und fleischfressende Pflanzen und leistete wichtige Beiträge zur Botanik. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Darwin“.


Charles Darwin - Kaplan des Teufels?

ZDF-Dokumentation „TERRA X“

Charles Darwin - vor 200 Jahren wurde er in Shrewsbury im Westen Englands geboren, vor 150 Jahren erschien in London sein wichtigstes Werk „Über die Entstehung der Arten“.
     Nach Darwin sind alle Lebewesen das Resultat zufälliger Entwicklung - der „Evolution“. Seine Befürworter halten ihn für den bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten, seine Feinde für einen Agenten des Teufels. Wie wurde aus einem Mann, der eigentlich Priester werden wollte, der größte Ketzer aller Zeiten?
     Der Film zeigt Darwins dramatischen Weg vom Theologiestudenten zum Vordenker der modernen Biologie. Er begleitet ihn auf seiner Weltumsegelung mit der „Beagle“, zeigt, wie er auf den Kapverden, in Südamerika und auf den Galapagosinseln zum Naturforscher wird, wie er später in England als Wissenschaftler Karriere macht und seine bahnbrechende Theorie entwickelt.
     Doch Darwins Weg zum Erfolg ist qualvoll. Zwei Jahrzehnte zögert er die Veröffentlichung seiner unerhörten Theorie über die Entstehung der Arten hinaus: aus Angst, seinen Ruf zu gefährden, und aus Respekt vor seiner strenggläubigen Ehefrau. Sein Leben lang leidet er an dem Konflikt zwischen naturwissenschaftlicher Erkenntnis und christlicher Glaubenslehre.

Quelle: ZDF, Terra X

Quelle: YouTube-Video von xLokenx • hochgeladen am 23.08.2010

„Tatsache Evolution – Was Darwin nicht wissen konnte“

Eine neunteilige Videoserie von Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Universität Kassel. Grundsätze und Maßstäbe der „Neo-Darwinisten“ werden hier recht deutlich. Man kann durchaus viel lernen aus den unbestreitbaren Tatsachen, die hier dargestellt werden. Bilden Sie sich selbst eine Meinung über die daraus gezogenen Schlussfolgerungen und die Art der Darstellung durch den „sogenannten“ Evolutionsbiologen Kutschera.

Quelle: YouTube-Video von evolutionsbiologenDE • hochgeladen am 27.07.2010



„Was Darwin noch nicht wusste“

Ein Dokumentarfilm von John Rubin
Produktion: NOVA / WGBH (USA, 2009, 97') HD
Regie: John Rubin, Rushmore DeNoyer, Serena Davies, Sarah Holt

Quelle: YouTube-Video von GlobalerParasit02 • hochgeladen am 12.11.2010


Eineinhalb Jahrhunderte nach Darwin sind Wissenschaftler in der Lage, eines der größten Geheimnisse der Natur zu lüften. Die evolutionäre Entwicklungsbiologie schlägt eine Brücke zwischen Entwicklungs- und Evolutionsbiologie und kann so Antworten auf Fragen geben, die für Darwin noch unlösbare Rätsel darstellten. Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine anschauliche und informative Reise von den Galapagos-Inseln zur Antarktis und durch Millionen von Jahren vom Kambrium bis zur Neuzeit, in der die unermessliche Vielfalt des Lebens in Hightechlaboratorien erforscht wird.

Die Erde beherbergt eine unvorstellbare Vielfalt an Tieren: 9.000 Vogelarten, 28.000 Fischarten und über 350.000 Käferarten, um nur einige zu nennen. Insgesamt, so schätzt man heute, gibt es 1,4 Millionen verschiedene Arten. Wie erklärt sich diese Unmenge an Geschöpfen?

Der Ursprung dieser spektakulären Vielgestaltigkeit des Lebens war ein undurchdringliches Geheimnis, bis Charles Darwin seine revolutionäre Idee der natürlichen Auslese entwickelte. Aber Darwins radikale Vorstöße warfen ebenso viele Fragen auf, wie sie beantworteten. Was verursacht die Evolution? Warum verwandelt sich eine Art in eine andere? Wie weit reichen die genetischen Übereinstimmungen bei völlig verschiedenen Tieren? Und: Was hat zur Entwicklung des Menschen geführt?

Die evolutionäre Entwicklungsbiologie - kurz: Evo-Devo - schlägt eine Brücke zwischen Entwicklungs- und Evolutionsbiologie und kann so Antworten auf Fragen geben, die für Darwin noch unlösbare Rätsel darstellten. Sie verbindet die Erforschung der Evolution mit der der embryonalen Entwicklung, einem anderen großen Geheimnis der Natur. Die Ergebnisse dieser neuen Disziplin bestätigen Darwins Genie und legen zugleich Indizien frei, von denen Darwin schwerlich etwas ahnen konnte.

Evo-Devo ist gegenwärtig der produktivste Zweig der Evolutionsbiologie. Sie untersucht die Morphologie der Organismen und ihren Bauplan, die bevorzugte Domäne der modernen Entwicklungsbiologie. Sie tut dies aber aus evolutiver Sicht, indem sie danach fragt, durch welche genetischen Mechanismen sich die Baupläne entwickelt haben. Die Evo-Devo ist in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstanden, steht aber in der Tradition der bereits im 19. Jahrhundert begründeten Vergleichenden Embryologie.