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Darwins Evolutionstheorie unter anthroposophischem Blickwinkel

2009 jährte sich Charles Darwins Geburtstag zum 200. Mal. Für das „Das Goetheanum“ Grund sich Darwins Evolutionsthesen vertieft zu widmen und sie zum Ausgangspunkt für anthroposophische Blickwinkel zu nehmen. Lesen Sie die im „ Goetheanum“ erschienenen Artikel zum Thema.

Evolution

„Das kreative Universum“ – Trailer zum Film


Quelle: YouTube-Video von rsuenner • 05.09.2010


Bis heute wird als entscheidender Faktor, der die Evolution voranbringt, der Zufall angesehen, der eine genetische Variabilität hervorbringt, welche dann der Selektion unterliegt, die somit für den „gerichteten“ Teil der Evolution verantwortlich ist. Es ist jedoch nach wie vor umstritten, ob allein der Zufall eine derartige Biodiversität und Emanzipation von Umweltabhängigkeiten, wie wir sie tatsächlich beobachten können, hervorbringen konnte.

Wir dürfen beginnen, über Evolution im Sinne der Entwicklung von Systemen zu denken, anstatt sie als eine Wanderung mit verbundenen Augen durch das Dickicht der reinigenden Selektion anzusehen.“   James A. Shapiro

Wunderwelt Korallenriff – Ein Paradies in Gefahr

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der unglaublichen Diversität und berauschenden Schönheit belebter Welten am Beispiel von Korallenriffen in der Dokumentation des NDR:

Quelle: YouTube-Video von Martin Momotv • 14.04.2011

Dokumentation (Deutschland 2011, 60 min, 3-teilig) über die Arbeit des schleswig-holsteinischen Biologen Jan Henning Steffen in den Tropen. Die Reisereportage führt in die tropischen Gewässer Indonesiens und Malaysias. NDR-Forschungstaucher Thomas Mauch macht mit seinem Team eine abenteuerliche Tour zu den schönsten Korallenriffen der Welt. Für das Taucherteam werden die Dreharbeiten zu einer spannenden Expedition in eine atemberaubende Unterwasserwelt.

Evolution: Die Geschichte des Lebens – Große Transformation (2012)

Quelle: YouTube-Video von stand ortung • hochgeladen am 29.05.2013

Alles Leben auf der Erde entwickelt sich aus einem einzigen kleinen Organismus. Die Evolutionstheorie ist heute zwar anerkannt, vor 140 Jahren erschütterte sie jedoch die Welt.

Urheber dieser Idee war Charles Darwin, der damit die meisten bestehenden Denkgebäude über die Entstehung der Welt ins Wanken bracht. Als 1859 sein „Kampf ums Dasein“ veröffentlicht wurde, waren die Wissenschaft und das viktorianische England empört. Darwins Theorie war simple, aber revolutionär. Doch erst im späten zwanzigsten Jahrhundert wurde die weitreichende Bedeutung seiner Evolutionstheorie für die heutigen Lebensformen erkannt. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung der unglaublichen Vielfalt auf Erden, die Wanderung der Säugetiere vom Festland ins Meer, die Entstehung der Menschheit und das große Aussterben: 99 Prozent aller Arten, die jemals auf der Erde existiert haben, sind schon wieder verschwunden. Der Grund: Sie konnten sich an neue Lebensbedingungen nicht anpassen oder verloren den Kampf gegen stärkere Gegner. Dadurch wird der Platz frei für andere Lebensformen – der endlose Kreislauf beginnt von Neuem. Wird der Mensch Auslöser des nächsten Massensterbens sein? Kann die Evolutionstheorie Vorhersagen machen über die Zukunft unserer Nachfahren?

Das Genie der Natur – Bionik

Seit vier Milliarden Jahren existiert der Planet Erde. In dieser Zeit hat die Natur unzählige Antworten auf die Herausforderungen des Lebens gefunden, zum Beispiel wie man sich am besten fortbewegt, an Nahrung kommt, Partner findet und sich an Extreme aller Art anpasst. Zu Anfang war auch der Mensch nur Teil der atemberaubenden Artenvielfalt, doch dann verhalf ihm sein großes Gehirn zu einer Sonderstellung. Als einzige Spezies musste er sich nicht länger an die Natur anpassen, sondern formte sie nach seinen Bedürfnissen. Technik war das Werkzeug dafür – und das oft im Widerspruch zur Natur. Je weiter der Mensch sich von der Natur entfremdete, umso erfolgreicher wurde er – auf Kosten des Planeten. Doch jetzt, zu Beginn des dritten Jahrtausends, steht der Mensch am Anfang einer Revolution. „Bionik“ ist das Zauberwort – eine Denkweise, die Natur und Technik zusammenführt. In der Wildnis ist fast jedes technische Problem bereits gelöst. Der Mensch muss nur das Genie der Natur erkunden. (Quelle: 3sat.de)

Quelle: YouTube-Video von IdNDokus • hochgeladen am 17.10.2013

Folge 1: Die Evolution hat viele trickreiche Methoden entstehen lassen, mit denen sich Tiere effizient fortbewegen können – sei es im Wasser, auf dem Land oder in der Luft. Vor allem das Fliegen hat die Menschen seit jeher fasziniert, immer wieder nahmen sie sich die Vögel zum Vorbild, um selbst in die Luft abzuheben. Doch gelungen ist es ihnen erst vor gut 100 Jahren, als sich geniale Forscher wie Otto Lilienthal und die Brüder Wright im Detail für den Vogelflug interessierten und ihre Flugapparate konstruierten. Heute schaut die Forschung nicht nur Vögeln, sondern vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten.

Folge 2: Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Vielfalt der Materialien, welche die Natur im Lauf der Evolution entwickelt hat – hart und doch elastisch, flexibel oder formstabil. Erst aus nächster Nähe und mit Hilfe von Elektronenmikroskopen betrachtet, verraten die Werkstoffe der Natur, woher ihre unglaublichen Eigenschaften stammen. Die Haut von Haien, die Flügel eines Morphofalters oder die Innenverkleidung eines Schneckenhauses sind Beispiele dafür, wie die Evolution mit verblüffender Kreativität Materialien kombiniert, um sie perfekt schlagfest, strömungsgünstig oder selbst reinigend zu machen.

Folge 3: Der dritte Teil rückt die Themen Energie und Kommunikation in den Mittelpunkt, Solarzellen gelten in Wissenschaftlerkreisen bereits als veraltete Technologie, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder sie erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Inspirationen aus der Natur könnten vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen. Und selbst die Informations- und Computertechnologie setzt auf bionische Forschung, denn die Organisation von Informationsflüssen ist nirgendwo so effizient wie in der Natur. Beobachtungen von Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden und Arbeitsbienen zeigen, wie sich die Kommunikationsabläufe der Natur immer wieder aufs Neue den jeweiligen Gegebenheiten anpassen.